| Wasserkreislauf |
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Der hydrologische Zyklus (Wasserkreislauf) wird bestimmt durch die Orts- und Zustandsveränderungen des Wasser. Diese wird von Wasserflächen verdunstet, fällt als Niederschlag auf den Boden und Pflanzen, versickert und fließt ober- und unterirdisch ab oder bewegt sich in Flüssen und als Grundwasser auf Vorfluter zu. DIN-NormDas Grundwasser ist Teil des Wasserkreislaufs. Die durch Luftmassen transportierte Feuchtigkeit geht als Niederschlag zur Erde. Ein Teil davon verdunstet und ein Teil fließt ober- und unterirdisch ab. Dieser Vorgang wird durch die hydrologische Grundgleichung (DIN 4049-3) beschrieben, die aber nur für längere Zeiträume gilt: hN = hV + hA
hV: Verdunstung (mittlere Rate 530 mm/a) hA: Abflussrate (mittlere Rate 260 mm/a) Für kürzere Zeiträume gilt: hN = hV + hA0+ (hR - hB)
hR: Rücklage, Vergrößerung des Wasservorrats hB: Aufbrauch, Verkleinerung des Wasservorrats In diese Gleichung gehen auch jährliche witterungsbedingte Schwankungen des Niederschlags, der Verdunstung und des Abflusses ein. Rücklage und Aufbrauch spielen im Rhythmus des Jahres eine große Rolle. Die Aufnahme dieser hydrologischen Basisdaten erfolgt durch die Meteorologischen und Gewässerkundlichen Dienste. Die Niederschlags- und klimatologischen Daten werden vom deutschen Wetterdienst Offenbach erfasst. Nach der hydrologischen Grundgleichung wäre der hydrologische Zyklus ein jetztzeitlicher Vorgang, aber dies ist aus hydrogeologischer Sicht nicht richtig, denn das Grundwasser ist nach dem Alter geschichtet. Die ältesten Wässer sind die konnaten Wässer, welche synsedimentäre fossile Wässer sind, die nicht am Wasserkreislauf teilnehmen. Die Grundwässer werden wie folgt gegliedert: 1. Umsatzwässer
2. Vorratswässer
3. Tiefenwässer
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| Aktualisiert ( Donnerstag, den 23. April 2009 um 11:18 Uhr ) |