Grundwasser PDF Drucken E-Mail

DIN-Norm

Nach der DIN 4049, die 1990 bis 1994 entwickelt wurde, ist Grundwasser unterirdisches Wasser, das Hohlräume der Erdrinde zusammenhängend ausfüllt. Die Bewegung wird nur durch die Schwerkraft bestimmt.

Die Ausgabe von 1954 besagt, dass Grundwasser fließt, wenn ein Gefälle vorhanden ist. Die Hohlräume, in denen Grundwasser fließt, können von verschiedener Größe und Form sein. Es können Poren, Haarrisse, Klüfte und Karsthohlräum eine Rolle spielen. Dabei können sehr unterschiedliche Geschwindigekeiten auftreten.

Definition der EU

Die Definition stimmt mit der Definition des Rates der EG überein in der "Richtlinie über den Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung durch bestimmte gefährliche Stoffe" (17.12.1979). Danach ist Grundwasser alles unterirdische Wasser in der Sättigungszone, das in Berührung mit dem Boden oder Untergrund steht. Die gleiche Definition hat die EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) übernommen. Die Normen sind in einem DIN-Taschenbuch zusammengefasst

Grundwasser als Trinkwasser

Grundwasser wird als Trinkwasser verwendet, da es im Allgemeinen eine hohe Qualität und eine niedrige Temperatur aufweist. Darüber hinaus ist in den meisten Fällen ein guter Schutz vor Verunreinigungen durch die Schichten, die den Grundwasserleiter überdecken gegeben.

Aktualisiert ( Donnerstag, den 09. April 2009 um 06:20 Uhr )
 
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