| Arten der Grundwasserleiter |
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Gesteine können Wasser leiten, wenn sie Hohlräume besitzen, die leitend mit- und untereinander verbunden sind. Die Arten der Grundwasserleiter werden eingeteilt in:
PorengrundwasserleiterIn den Porengrundwasserleitern sind die Porenhohlräume für die Wasserleitfähigkeit von Bedeutung. Der Porenhohlraum wird von folgenden Kriterien des Gesteins bestimmt:
Allerdings steht nicht der gesamte Porenhohlraum zur Wasserein- und ausspeicherung zur Verfügung, da um die Körner ein Haftwasserfilm angelagert ist. Für praktische Aufgaben kann der Haftwasserfilm aber vernachlässigt werden, da er sehr klein ist. Beispiele für Porengrundwasserleiter sind sowohl Lockergesteine wie Schluffe, Sande und Kiese als auch Festgesteine wie Siltsteine, Sandsteine und Konglomerate. KluftgrundwasserleiterIn den Kluftgrundwasserleitern sind die Porenhohlräume und die Klufthohlräume für die Leitfähigkeit wichtig. Da aber in Festgesteinen die Porenanteile gering sind, spielen sie eine untergeordnete Rolle. Als Beispiele für diese Grundwasserleiter gelten Tonsteine, Tonschiefer, Sandsteine, Intrusivgesteine und Effusivgesteine. KarstgrundwasserleiterKartgrundwasserleiter kennzeichnen Gesteine, die durch Wasser gelöst werden können. Dadurch erweitert das Wasser vorhanden Hohlräume und es stellt sich ein veränderliches System ein. An der Oberfläche sind solche Gesteine an Karststrukturen wie Dolinen, Erdfälle zu erkennen. Gesteine, die durch Wasser gelöst werden können, sind Kalksteine, Dolomite und Gips.
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| Aktualisiert ( Freitag, den 19. Dezember 2008 um 14:08 Uhr ) |